Reihen-Untersuchungen mit Ultraschall sollen helfen: Plötzlicher Kindstod, SIDS

Reihen-Untersuchungen mit Ultraschall sollen helfen: Plötzlicher Kindstod, SIDS

Die Untersuchung von mehr als 14000 Neugeborenen mit Ultraschall hat es ergeben: Der plötzliche Kindstod = Sudden Infant Death Syndrome = SIDS wird in der Regel durch mangelnden Blutfluss zum Gehirn verursacht. Ein zur Seite gedrehter Kopf bei Bauchlage kann der Grund für die Minderdurchblutung sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) empfiehlt deshalb Ultraschall-Reihenuntersuchungen bei Säuglingen. Gefährdete Kinder ließen sich dann rechtzeitig erkennen, die Fälle von plötzlichem Kindstod könnten vermieden werden.

Der bamberger Forscher Prof. Karl-Heinz Deeg hat mit Dopplersonographie den Blutfluss in einer Schlagader untersucht, die den Hirnstamm – den Sitz des Atem- und Kreislaufzentrums – versorgt (Arteria basilaris). Bei rund 1,5 Prozent der Babys war der Blutfluss sehr langsam – bei ihnen ist die Gefahr des SIDS besonders groß.

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