Rekord-Hitzewelle: Heißes Klima schlägt auf die Gesundheit

"Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit jedes Jahr rund 150.000 Menschen an den Folgen eines sich fortlaufend erwärmenden Klimas sterben. Eine beängstigende Zahl, von der Experten glauben, dass sie mit dem Fortschreiten der globalen Erwärmung noch weiter ansteigen könnte.
Ganz Europa stöhnt in diesen Juli-Wochen unter einer Rekord-Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad. Mit Schrecken erinnern sich die Menschen an den Sommer 2003. Damals gab es in ganz Europa innerhalb kürzester Zeit tausende Hitzeopfer, und Gesundheitsbehörden waren heillos mit der Versorgung überfordert. Als sich die heiße Phase ihrem Ende zuneigte, waren mehr als 30.000, vor allem ältere Menschen, an den Folgen der Hitze gestorben.
Die Hitzewelle des Jahres 2003 machte erstmals auch in Europa die Folgen des heißen Klimas für die öffentliche Gesundheit deutlich. In vielen Ländern der Dritten Welt sind diese Entwicklungen schon länger beobachtbar.
So geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon aus, dass rund 150.000 Menschen jährlich an den Folgen eines sich ständig erwärmenden Klimas sterben. Die meisten Opfer zählen die Entwicklungsländer südlich der Sahara und Südostasiens, in den Existenzen stark abhängig vom Zugang zu Wasser, stabilen Ã-kosystemen und günstigen Witterungsbedingungen sind. Sollte sich der Klimawandel weiter so rapide fortsetzen, so stehen diese Existenzgaranten auf dem Spiel."
Pressemitteilung der allianz Group
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