Scharfe Chilischoten töten Prostatakrebs

Scharfe Chilischoten töten Prostatakrebs

Wieder einmal habe ich eine vereinfachende Überschrift gewählt, um Sie aufmerksam zu machen. Die Chilischoten selber – wenn man sie mit Gemüse zusammen bei den Mahlzeiten regelmäßig verzehrt – dürften nicht so viel bewirken, wenn man bereits Prostatakrebs hat. Also, bitte nicht so (miss)verstehen!

Amerikanische Wissenschaftler (Los Angeles) haben aber festgestellt, dass capsaicin – die Substanz, die Chilischoten so scharf schmecken lässt – , die genannte Wirkung hat, jedenfalls bei Mäusen. Wurden Versuchstiere damit gefüttert, starben rund achtzig Prozent der entarteten Zellen ab; außerdem blieben die Tumoren deutlich kleiner und wuchsen langsamer.

Capsaicin hat, wie die Forscher herausfanden, eine zweifache Wirkung: Es blockiert einen Eiweißstoff namens NF-Kappa B (der den geregelten Zelltod verhindert) und es stört die sogenannten Androgenrezeptoren (Empfangsstellen für das wachstumsfördernde männliche Hormon Testosteron). Beides zusammen wirkt wachstumshemmend auf die Krebszellen.

Der genaue Wirkmechanismus ist bei wissenschaft.de beschrieben. Dort ist auch die Originalquelle (die wissenschaftliche Veröffentlichung) angegeben.

Bildquelle: http://www.restaurant-shiva.com/wissen/Chili.html


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