Schlafapnoe, Atemaussetzer im Schlaf: zu oft verharmlost …

"Schnarchen macht einsam. Nicht zu überhörende Schnarchgeräusche können die Nacht zur Qual machen. Für den Schnarchenden selbst können diese Geräusche ein ernster Hinweis auf eine gefährliche Krankheit sein, die so genannte Schlafapnoe. Dabei schnarcht der Schlafende nicht nur, er unterbricht sekundenlang – manchmal auch noch länger – das atmen. Das wiederum führt zu Sauerstoffarmut und zur Unausgeschlafenheit. Die Folgen machen sich unter anderem beim Autofahren bemerkbar. "Schlafapnoe gilt auch als wichtigste Ursache für den Sekundenschlaf, noch vor unregelmäßiger Schichtarbeit, Drogen- und Alkoholkonsum. Ein Viertel aller tödlichen Unfälle werden auf das gefährliche Einnicken am Steuer zurückgeführt, auf Autobahnen sogar ein Drittel", schreibt die österreichische Tageszeitung Der Standard …"
So beginnt eine Pressemitteilung des Medienbüro Sohn (Link unten) und endet mit einem schrecklichen Beispiel:
"Die Behandlung mit Atemmasken oder gar überflüssige Operationen umgangen werden. Erst vor kurzem wurde einem Manager, der sich aufgrund wiederkehrender Atemaussetzer zu einer Operation entschlossen hatte, bei der er aufgrund eines ärztlichen Kunstfehlers rund fünfzehn Minuten lang ohne Sauerstoffversorgung blieb und heute im Wachkoma liegt, ein Schadensersatz in Höhe von fünf Millionen Euro zugesprochen. Das berichtete unter anderem das Handelsblatt …"
Es schien mir wichtig, auf diese Pressemitteilung aufmerksam zu machen, die das wirklich eher unterschätzte Problem von verschiedenen Seiten beleuchtet und etliche weiterführende Links enthält.
Quelle: openPR und medienbuero.sohn
Bildquelle: http://www.wigwam-schweiz.ch/