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Ernährung
von muecke am 20.06.06

Die beruhigende, entspannende Wirkung des Rotweins wäre damit erklärt. Aber Melatonin hat auch eine Bedeutung als Antioxidans, es fängt die schädlichen "freien Radikale" weg (Erläuterung gibt wikipedia).
Allerdings heißt es in der Meldung, die ich von wissenschaft.de bekam:
"Andere Forscher sind jedoch skeptisch. Es sei nicht sicher, dass Iriti und seine Kollegen tatsächlich Melatonin gefunden hätten, gibt beispielsweise der Hirnforscher Richard Wurtman vom Massachusetts Institute of Technology in einem Kommentar im Magazin Chemistry & Industry zu bedenken. Die verwendeten Methoden seien nicht zuverlässig genug und die Ergebnisse müssten zuerst mit anderen Verfahren reproduziert und bestätigt werden."
Da neige ich doch wieder zum Kopfschütteln, kaum bin ich wieder "mittendrin" nach meinem Urlaub: Warum wird es dann veröffentlicht?
Offenbar führt der Zwang zur wissenschaftlichen Legimitation in immer schnellerer Publikationsfolge zu solchen "Schnellschüssen" ... (womit ich in diesem Fall gar nicht einmal bezweifeln will, dass wirklich Melatonin enthalten ist).
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissen/news/266420.html, Originalveröffentlichung: Marcello Iriti (Universität Mailand) et al.: Journal of the Science of Food and Agriculture, Online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1002/jsfa.2537
Bildquelle: http://www.rotwein-kaufen.de/
Permalink: "Schlafhormon" Melatonin im Rotwein?
Tags:
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Wong
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