Späte Väter erhöhen Risiko zu Autismus

Späte Väter erhöhen Risiko zu Autismus

Späte Väter sind ein Risiko für ihre Kinder. Sind Väter über vierzig Jahre, ist Autismus bei ihren Kindern fast sechsmal häufiger als bei Kindern, deren Väter unter dreißig sind. Das hat jetzt die Forschung eines internationalen Teams an 130.000 Jugendlichen in Israel ergeben.
Ursache sind wahrscheinlich genetische Veränderungen in den Samenzellen, die sich auf die Hirnentwicklung heranwachsender Kinder auswirken.
Mit dem Alter der Mutter konnte in diesem Punkte kein Zusammenhang festgestellt werden.
Unter Autismus wird ein breites Spektrum psychischer Störungen verstanden, das es den Betroffenen erschwert, mit ihrer Umwelt und anderen Menschen in Kontakt zu treten. Die genauen Ursachen sind unbekannt, aber dass der Autismus familiär gehäuft auftritt, weiß man schon länger, sodass von einem Erbanteil ausgegangen werden kann.

Lesen Sie mehr in der Zusammenfassung bei wissenschaft.de – oder in der Originalveröffentlichung: abraham Reichenberg (Mount Sinai School of Medicine, New York) et al.: Archives of General Psychiatry, Bd. 63, S. 1026

Das symbolische Bild stammt von http://www.autismus-rhein-main.de/ – einer der Vereinigungen, die Hilfe bieten.


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