Stammzellforschung: Chimaeren, Mischwesen Mensch – Kuh fragwuerdig

Von deutschen Forschern wird das verurteilt, was britische gemacht haben: Embryonen aus menschlichem Erbgut und Rind-Eizellen hervorgebracht. Es wäre bei uns allerdings auch verboten. Da hatte man sie also, die Chimären, Mischwesen, die in Literatur und Fantasie schon lange vorkommen, angeblich nach drei Tagen zerstört.
Teilungsaktive Hautzellen von einem Menschen waren in die ausgehöhlte Eizelle einer Kuh eingefügt worden. Die entstandenen Mischembryos bestanden zu 99,9 Prozent aus menschlichem und 0,1 Prozent aus tierischem Erbgut. Die Forscher am Institut für Humangenetik der Universität Newcastle wollen durch solche Mensch-Tier-Embryos embryonale Stammzellen gewinnen. Durch die Verwendung tierischer Eizellen wollen sie dabei den Mangel an menschlichen weiblichen Eizellen ausgleichen.
Nach Aussagen von Institutsleiter John burn würde es nie mehr als eine Anhäufung von Zellen geben. man wolle dadurch Krankheitsprozesse besser verstehen lernen. Und: tierische Eizellen würden unbegrenzt zur Verfügung stehen. Die britischen Behörden hatten eine Sondergenehmigung erteilt.
Soll man alles machen, was möglich ist? Ein altes Wissenschaftproblem.
Verschiedene Quellen, hier ein paar Links:
http://www.heute.de
http://www.stuttgarter-nachrichten.de
http://www.badische-zeitung.de