Taube Mäuse helfen der Schwerhörigkeits-Forschung

Taube Mäuse helfen der Schwerhörigkeits-Forschung

Bestimmte Formen von Schwerhörigkeit, die vererbbar sind, werden jetzt besser verstanden. Göttinger und Pariser Forscher sind ein ganzes Stück in der Erkenntnis weitergekommen und beschreiben ihre Ergebnisse in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift "Cell". Der ausfall eines einzigen Gens, das den Code für das Eiweiß 'Otoferlin' bildet, soll demnach zu einem Totalausfall bei der Signalübertragung von den inneren Haarzellen im Innenohr zum Hörnerv führen.

Die Untersuchungen wurden an Mäusen durchgeführt, bei denen im Experiment die komplette Taubheit "nachgestellt" worden war.

Lesen Sie mehr über die Forschungsarbeit bei idw.

Bild ebenda, Bildunterschrift: Haarzelle übersetzt den Schallreiz in ein vom Hörnerv verstandenes Signal.

Übrigens: Über 40 Millionen Menschen in Europa leiden unter angeborenen, vererbbaren Hörstörungen.


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