Tinnitus, Ohrgeraeusche besser verstehbar: Hilfszellen gestoert

Tinnitus, Ohrgeraeusche besser verstehbar: Hilfszellen gestoert

Tinnitus: die anhaltende oder wiederkehrende Wahrnehmung von Ohrgeräuschen, versteht man jetzt besser – und das ist bekanntlich im Grundsatz der erste Schritt zur Heilung. Die "Hilfszellen" sind wahrscheinlich verantwortlich. Während der Entwicklung der Hörschnecke (Cochlea) gibt es außer den Nervenzellen auch Hilfszellen – die ein Geräusch melden, ohne dass eines von außen kommt. Wahrscheinlich sollen sie damit die Nervenzellen "testen" und vorbereiten.

Aber wenn sich das Ohr fertig entwickelt hat, hören die Hilfszellen normalerweise mit ihrer "Trainingsarbeit" auf.

Bei erwachsenen Menschen mit Tinnitus werden womöglich die Hilfszellen ausnahmsweise wieder in gang gesetzt, z.B. durch eine starke Lärmbelastung.

Wissenschaftler der Johns Hopkiins School of Medicine haben das herausgefunden, Originalveröffentlichung: Tritsch, N.X., Yi, E. et al.: The origin of spontaneous activity in the developing auditory system. Nature, Vol. 450, pp. 50-55 (01. November 2007)

Die ganze Zusammenfassung finden Sie bei onmeda.

Bild: gabisch bei pixelio.de


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