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Unfruchtbarkeit durch Alltags-Chemikalien

abgelegt im Archiv Gesundheitsreform, Gesundheitspolitik , Umwelt und Hygiene , Verbraucherschutz am 03.05.06

Unfruchtbarkeit durch Alltags-Chemikalien

Phthalate, Alkylphenole, bromierte Flammschutzmittel, kuenstliche Moschusverbindungen, Organozinn-Verbindungen und Bisphenol A - wussten Sie, dass wir mit derartigen Stoffen mit ihren Zungenbrecher-Namen tagtäglich umgeben sind? Und diese bereits verwendeten Alltags-Chemikalien sind nur ein Bruchteil, schätzungsweise 100.000 Chemikalien werden weltweit produziert.
Und: Wussten Sie oder ahnten Sie, dass diese vielen Alltagschemikalien ein Faktor sind für die zunehmende Unfruchtbarkeit, also auch für die beklagte sinkende Kinderzahl?
Greenpeace hat darauf aufmerksam gemacht. Gut, dass es Greenpeace gibt!


Die wachsame Umweltorganisation beruft sich auf ihre neueste Studie 'Our reproductive health and chemical exposure' ('Fruchtbarkeit und Chemikalienbelastung'). Danach habe die Qualität der männlichen Spermien in den letzten fünfzig Jahren rapide abgenommen. Auch Hodenkrebs werde immer häufiger festgestellt. Die anzahl von Missbildungen der Geschlechtsorgane bei Neugeborenen nehme stetig zu. Mehr als doppelt so viele Paare als noch in den sechziger Jahren blieben ungewollt kinderlos.

Die Alltags-Chemikalien entweichen aus Kleidungsstücken, Lebensmittelverpackungen, Kosmetikartikeln, Computern, Teppichen oder Konservendosen, sie werden über die Haut aufgenommen, über die Nahrung oder beim Atmen. Und sie haben die verschiedensten Wirkungen: Asthma, Allergien und eben Unfruchtbarkeit, um nur drei Beispiele zu nennen.

Auch Greenpeace hofft auf Verbesserungen durch die - endlich erreichte - REACH-Verordnung der EU, von der im vorigen Artikel schon die Rede war.

Lesen sie hier die ganze Pressemitteilung.

Bildquelle: http://www.guss-net.de

Permalink: Unfruchtbarkeit durch Alltags-Chemikalien

Tags: Unfruchtbarkeit  Alltagschemie  durch  gesundheit  unfruchtbarkeit  alltags+chemikalien  durch+alltags  unf 

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