Vogelgrippe: Grippeepidemie bei Menschen eher unwahrscheinlich

In Laborversuchen haben amerikanische Forscher es zeigen können: So ganz einfach und rasch wird das H5N1-Virus sich nicht derart wandeln, dass es beim Menschen eine Epidemie bewirkt.
Bei ihren Experimenten veränderten die Forscher einen Teil des Virus, um einer "Mutation" (einer unerwarteten Erbänderung) zu entsprechen. Nie war aber ein solches Virus zum Wirtswechsel (vom Vogel zum Menschen) zu bewegen.
Volle entwarnung kann man dennoch nicht geben, denn es könnte andere Wege geben. Die Viren könnten auch mehrere kleine Veränderungen in Mutationen durchmachen, sodass schließlich doch ein Gesamtbild entsteht, das den Wirtswechsel vollziehen lässt.
Und vor allem: Es könnte Mischformen aus Voglgrippevirus und Menschengrippevirus geben: Kreuzungen.
Die Forscher um Dr. James Stevens aus La Jolla in Kalifornien haben ihre Arbeit in "Science" veröffentlicht. Lesen Sie die Zusammenfassung der "Ärzte-Zeitung".
Bildquelle:
http://www.kuh.at/content/view/full/15011
März 21st, 2006 at 22:49
Massentierhaltung heute und Gefangenenlager von Menschen nicht nur früher haben etwas gemeinsam: Unnatürliche Lebensbedingungen und Fehlernährung verursachen Krankheiten und Todesfälle.
Es ist perfide, dafür einen Virus zu ERFINDEN und unbeteiligte gesunde Wildtiere ins Spiel zu bringen, um die Käfighaltung bei künstlicher Beleuchtung juristisch festzunageln.
Hans Kolpak
Biß der Woche