Vorsicht, Fernseh- und Fußballfans: Knabbergebaeck, Chips im Test

Dem österreichischen Netdoktor war die Zusammenfassung eines Tests zu entnehmen – Passend zur EM hat die Zeitschrift "Konsument" Knabbergebäck getestet. Auch wenn wir zum Teil vielleicht andere Marken haben, so sind doch die Kriterien interessant.
Die vom Verein für Konsumenten-Information (VKI) durchgeführte Studie bestätigt zunächst, was mittlerweile hinlänglich bekannt sein dürfte – dass nämlich die meisten Knabbereien sehr viel Fett enthalten. Der überwiegende Teil der Produkte ist mit Palmöl zubereitet – das besonders reich an ungesunden gesättigten Fettsäuren ist. Aber selbst wenn Sonnenblumenöl verwendet wird, sind die Produkte ungesund: Der Gesamtfettgehalt ist schlicht zu hoch.
Ebenfalls als zu hoch stufen die Tester den Kochsalzgehalt der meisten Produkte ein: So blieben nur zwei Sorten unter 1,5 Gramm Salz pro 100 Gramm Chips – alle anderen lagen deutlich über diesem Wert, bei einem Produkt wurden gar 4,7 Gramm Salz pro 100 Gramm Chips ermittelt. Außerdem fanden die Tester teils hohe Werte des umstrittenen Stoffes acrylamid in den Knabberwaren. Eine Chipssorte beinhaltete mehr als doppelt so viel Acrylamid wie von der deutschen Lebensmittelaufsicht als Höchstwert empfohlen. Acrylamid hat sich in Tierversuchen als krebserregend und erbgutverändernd erwiesen. Der Stoff entsteht bei starker Erhitzung von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln.
Generelle Mängel gab es bei der Kennzeichnung der Produkte: So wurden vier getestete Artikel aufgrund mangelhafter Beschriftung in der Bewertung abgestuft.
Quelle: Verein für Konsumenteninformation (VKI); konsument.at, nach netdoktor.at
Bild: ess:zelt bei pixelio.de
August 8th, 2008 at 15:55
Seitdem ich angefangen habe mit der Gewichtsreduzierung, hat das Knabberzeugs keinen Platz mehr auf meiner Schlemmerkarte. Gruß