Vorsicht, können ins Auge gehen: Strahlen von Lasern und LEDs keineswegs harmlos

Vorsicht, können ins Auge gehen: Strahlen von Lasern und LEDs keineswegs harmlos

Taschenlampen sind bei Kindern und Jugendlichen ein beliebtes Spielzeug. Vor allem im Dunkeln bekommt man damit tolle Effekte hin. Doch Taschenlampen oder andere Lichtquellen sind nicht immer völlig harmlos. Gerade in den letzten Jahren sind Geräte auf den Markt gekommen, die mit Lasern oder leistungsstarken LEDs bestückt sind. Auch damit lässt sich wunderbar spielen, doch die Strahlen dieser Geräte sind gefährlich für das Auge, warnt Günter Ott von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Ã-sterreich.

Laserlicht ist doppelt tückisch, denn es löst nicht den so genannten Lidschlussreflex aus. Das heißt, die Augen schließen sich nicht automatisch, wenn man in einen Laserstrahl blickt. Darum eignen sich die Geräte auch nicht als Spielzeug.

Laser- und LED-Geräte sind je nach Gefährlichkeit in bestimmte Klassen eingeteilt. Diese muss auf dem Gerät erkennbar sein, sagt Susanne Woelk von der "Aktion DAS SICHERE HAUS".

Auf keinen Fall eignen sich Geräte der Klassen 3 und 4 für den privaten Gebrauch. Vor allem auf Flohmärkten und Basaren ist viel billige Ware im Umlauf, die nicht immer die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Deswegen sollte man Laser- und LED-Geräte, wenn man darauf nicht verzichten kann, unbedingt im Fachgeschäft kaufen und sich gut beraten lassen.

Quelle: ots.at – weitere Infos hier

Bildquelle: conrad/a>


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