Vorsicht vor Allergie: Schminke zu Karneval nicht immer harmlos

Karneval: Das Verkleiden und Schminken muss sein – schließlich möchte man einmal unerkannt bleiben und sich ein bisschen mehr gehen lassen als sonst, bevor die fastenzeit beginnt.

Aber Vorsicht: Nicht selten enthält die Schminke Allergene – Stoffe. die eine allergische Reaktion hervorrufen können.

Man sollte deshalb bestimmte Regeln beim Schminken einhalten – so empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (onmeda hat es weitergegeben) -, um das Risiko einer Kontaktallergie zu vermindern.

Kontaktallergie heißt: durch direkte Berührung des Allergens mit der Haut. Ursache können bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetika, etwa in Karnevalsschminke, sein. Die oberen Hautschichten entzünden und röten sich und können stark jucken, es entsteht ein Kontaktekzem.

Die Regeln u.a.: Genau darauf achten, welche Farben man an seine Haut lässt. Eine Liste der Inhaltsstoffe kann helfen; auf dem Produkt fehlt sie häufig, doch dem Fachpersonal im Geschäft muss sie laut Kosmetikverordnung bekannt sein. Ist keine Übersicht der Inhaltsstoffe erhältlich, sollte man die Finger davon lassen.

Und: ein paar Tage vorher die Schminke auf der Haut testen; vor allem, wenn man schon weiß, dass man zu allergischen Reaktionen neigt. Zeigt sich nach zwei Tagen keine Reizung, kann die Schminke problemlos verwendet werden.

Außerdem gilt für Schminke: Ist das Haltbarkeitsdatum überschritten, sollte sie nicht mehr verwendet werden. Abgelaufene Schminke kann man daran erkennen, dass sie ranzig riecht oder sich Flüssigkeit abgesetzt hat.

Vor dem Schminken sollte die Haut mit einer reichhaltigen Creme behandelt werden. Die Karnevalsschminke sollte möglichst dünn aufgetragen werden, um die Haut atmen zu lassen. Häufiges und besonders großflächiges Schminken beansprucht die Haut und sollte daher vermieden werden.

Zuletzt sollte die Haut sorgfältig wieder abgeschminkt werden. Wenn Wasser und Seife nicht ausreichen, kann die Schminke mit einem Papiertuch und fetthaltiger Creme abgetragen werden.

Weitere Infos: Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) und onmeda.de

Bild: Ursula Martens, Some rights reserved, piqs.de


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