Welternährungstag: Fettleibige und Hungernde

Welternährungstag: Fettleibige und Hungernde

Heute (16. Oktober) ist der Welternährungstag, der einmal Welthungertag hieß und international auch WFO, World Food Day, genannt wird. Das Erstaunliche ist nur, dass aus Anlass dieses Tages die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik eine Pressemeldung herausbringt, in der es um Übergewicht geht! Am Welthungertag!
Tatsächlich gibt es erstmals mehr über- als untergewichtige Menschen auf dieser Erde. Mehr als eine Milliarde Menschen soll übergewichtig sein oder fettleibig – dagegen sind rund 800 Millionen Menschen unterernährt. Diese dürfen nicht vergessen werden am Welternährungstag!

Weiter heißt es in der Meldung bei openPR (Link weiter unten):
"Mehr als die Hälfte aller Deutschen sind zu dick. Im Jahr 2005 waren laut Angaben des statistischen Bundesamtes 58 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen übergewichtig (2). Damit ist der Anteil Übergewichtiger im Vergleich zu 1999 um zwei Prozent bei beiden Geschlechtern gestiegen. Erschreckend ist die Zunahme von Übergewicht bei Kindern und jungen Erwachsenen. Bei den 20- bis 24-jährigen waren bereits 26 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen zu dick.

Neben den negativen gesundheitlichen Folgen wie das Auftreten von Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfettwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeutet die Zunahme von Übergewicht auch eine enorme finanzielle belastung für das Gesundheitssystem und damit auch für die Geldbeutel der Normalgewichtigen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz schätzt die Kosten ernährungsmitbedingter Krankheiten für das Jahr 2003 auf 70 Milliarden Euro, was etwa einem Drittel aller Kosten des Gesundheitssystems entspricht."

Jetzt kommt einem ja gleich wieder das Bild von der Schere in den Sinn – auch in dieser Hinsicht wird die Schere immer größer.
Mehr über den ursprünglichen Sinn des "Welthungertages" erfahren Sie auf der
hungerseite.

Quelle (der vollständige Text und das Bild): bei openPR


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