Welttag Alzheimer

Welttag Alzheimer

Am 21. September ist Welt-Alzheimer-Tag. Rund um dieses Datum, am 20. und 21. September, veranstaltet der DRK Landesverband Sachsen-Anhalt bereits zum zweiten Mal Aktionstage zum Thema Demenzerkrankung.

Wer an Alzheimer leidet, wird früher oder später ein Pflegefall. Die Krankheit stellt damit auch für die Familie eine erhebliche körperliche und psychische Belastung dar, man spricht darum auch von der "Angehörigen-Krankheit". Durch den ständigen Stress der Betreuung sind Angehörige oft selbst gefährdet, krank zu werden. Es ist deshalb wichtig, auch auf die eigene Gesundheit zu achten und die Möglichkeiten an Unterstützung auszuschöpfen.

Ziel der Aktionstage ist es deshalb, die Bevölkerung zu diesem Thema zu sensibilisieren und insbesondere für Betroffene die verschiedenen trägerübergreifenden Hilfsangebote der Stadt aufzuzeigen. Dazu finden an beiden Tagen im großen Saal des Stadthauses von Halle verschiedene Foren zu medizinischen und pflegerischen Aspekten der Krankheit statt. Ausgewiesene Fachleute aus Kliniken und anderen Einrichtungen der Gesundheitspflege geben in Fachvorträgen den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Entstehung von Demenz, ihre Früherkennung und Betreuungsmöglichkeiten.

Neben den Foren wird auch ein Rahmenprogramm angeboten. Im Stadthaus findet am Donnerstag eine szenische Lesung des Stückes "Die akte Auguste D." statt. In der AOK-Galerie am Robert-Franz-Ring ist bis zum 16. November eine Ausstellung mit Fotografien von Gordana Bursac zum Thema Alzheimer zu sehen und ebenfalls am Donnerstag laden mehrere Einrichtungen, die Hilfen für Demenzerkrankte und deren Angehörige anbieten, zu einem Tag der offenen Tür ein. Das Programm ist auch auf der Webseite des DRK Landesverbandes herunterzuladen: sachsen-anhalt.drk.de

(Ebenda Text- und Bildquelle über openPR)


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