Wundauflagen jetzt ohne Schwein-Rohstoffe – Neuentwicklung

Wundauflagen jetzt ohne Schwein-Rohstoffe - Neuentwicklung

Die Firma begründet es offenbar nur mit ihren (möglichen) Exporten: Wer in islamisch orientierte Länder liefern will, muss alles vermeiden, was vom Schwein kommt. Aber viele Naturheilkundler sind auch gegen Schwein, beispielsweise ist Schweinefleisch bei Diäten für Krebskranke tabu. Das hat keine ideologischen Gründe – sondern vereinfacht gesagt hat das damit zu tun, dass das Schweinegewebe dem des Menschen allzu ähnlich ist. So können sich beispielsweise dieselben Krankheitserreger darin tummeln …
Solche Neu-Entwicklungen wie die hier beschriebene(n) sind also auch bei uns sehr zu begrüßen!
Ich muss es vermutlich nicht mehr erwähnen, aber auch diesmal geht es nicht um die eine Firma (Schleichwerbung), sondern um das grundsätzliche innovative Beispiel …

Die ersten Testchargen einer neuen Form der Wundauflagen wurden jetzt ausgeliefert. Bei dieser Neuentwicklung wird als Bindemittel Rindergelatine eingesetzt anstelle der bisher verwandten Schweinegelatine. Erste Tests zeigen, dass die neue Rezeptur erwartungsgemäß identische Wundheilungseigenschaften aufweist wie das ursprüngliche Produkt. Sangui hatte die Entwicklung der zusätzlichen Rezeptur in Angriff genommen, um möglichen Bedenken gegen Produkte vorzubeugen, die Ausgangsmaterialien vom Schwein enthalten. Mit solchen Bedenken ist auf einigen internationalen Märkten zu rechnen.

In gleicher Hinsicht hat Sangui nun begonnen zu erforschen, ob es möglich ist, Schweineblut als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Hämoglobin durch Kamelblut zu ersetzen. Im Februar 2007 hatte Sangui gemeldet, dass Wundmanagement-Produkte und Kosmetika in mehreren arabischen Ländern vertriebn werden sollen.

Weitere Infos: sangui.de
Bildquelle. ebenda


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