Zum Grillen eignen sich nicht alle: Oele in der Sommerküche

Grillen ist eine der ältesten Zubereitungsarten vor dem Verzehr. Es ist einfach, ein paar Regeln sind trotzdem zu beachten. Legt man es vorher in einer Marinade ein, werden Fleisch, Fisch oder Gemüse besonders schmackhaft – mit dem richtigen Ã-l. Denn nicht alle Ã-le lassen sich stark erhitzen, ohne der Gesundheit zu schaden.
Oliven- und Rapsöl vertragen hohe Grilltemperaturen, weil sie vorwiegend einfach ungesättigte fettsäuren enthalten. Sie sind gut geeignet für Kurzgegrilltes wie Shrimps, Fisch oder Gemüse. Doch bei lang anhaltend hohen Temperaturen würden auch sie oxidieren und zu gesundheitsschädlichen Verbindungen werden.
Speiseöle sind mittlerweile Trendprodukte. Ernährungsbewusste setzen auf die ungesättigten Fettsäuren in pflanzlichen Ã-len, denn die sind förderlich für die Gesundheit. Beispiele sind Kürbis-, Walnuss-, Oliven-, Traubenkernöl. Ungesättigte Fettsäuren lassen sich noch einmal in einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterteilen. Die Zusammensetzung eines Ã-les ist von Bedeutung, und auch, ob es kalt gepresst oder naturbelassen ist.
Einfach ungesättigte Fettsäuren stammen vorwiegend aus Pflanzen, so auch Ã-lsäure in Oliven oder Rapsöl. Die Kaltpressung ist für jedes Ã-l von Vorteil. Denn so behält das Ã-l seine wertvollen ungesättigten Fettsäuren.
Weitere Sachkunde vermittelt der Bayrische Rundfunk online.
Bild: die-geschenk-idee.com