Zuschuss zur Antibabypille statt Schwangerschaftsabbruch – gute Idee abgelehnt

Zuschuss zur antibabypille statt Schwangerschaftsabbruch – gute Idee abgelehnt
In der Urlaubszeit (bis 15.8.) habe ich mich einmal auf Seiten umgetan, die ich in meiner Linkliste empfehle. Hier der Hinweis auf einen Artikel der Ärztezeitung (in der online-Ausgabe):
Auch das ist die heutige Realität: Nicht alle Frauen können sich zur Verhütung die Antibabypille leisten. Den Schwangerschaftsabbruch später übernehmen dann die Kassen – mit höheren Kosten.
Deshalb hat ein Gynäkologe in Mecklenburg-Vorpommern den Vorschlag gemacht, einen Zuschuss für die Pille zu zahlen – leider ohne Erfolg. die Landesregierung hat dem Modellversuch nicht zugestimmt.
Ich gehe davon aus, dass der Landeszuschuss unter dem Strich Geld gespart hätte", sagte Matuszweski der "Ärzte Zeitung". Der Frauenarzt aus Demmin hat selbst Patientinnen, die die Pille aus finanziellen Gründen nicht mehr nehmen, ungewollt schwanger werden und den Abbruch dann auf Kassenkosten vornehmen lassen.
"Das ließe sich mit einem jährlichen Zuschuss von 50 Euro vermeiden", sagt Fridjof Matuszewski. Finanziell profitiert hätten die gesetzlichen Krankenkassen. 160.000 Euro könnten sie sparen – so rechnet der Arzt ihnen vor.
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Bild: zdwa.de
August 12th, 2007 at 16:25
Würde einen Zuschuss zur Pille sehr begrüssen. Diese Dinger sind ja auch richtig teuer geworden!