Zweiklassenmedizin wie schon lange? Privatkassen – gesetzliche Kassen

"Die Zweiklassen-Medizin gibt es seit Jahren" – so fängt ein Leitartikel an, den ich hier natürlich nicht ganz wiedergeben kann, nur seinen Anfang als Zitat. Um beispielhaft auf ihn hinzuweisen. Er steht in newsclick.de – was offenbar gemeinsam betrieben wird von drei Zeitungen aus braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Geschrieben ist der Leitartikel von Cornelia Steiner.
"Die Zweiklassen-Medizin gibt es seit Jahren. Es hätte keiner Studie bedurft, dies wissenschaftlich festzustellen. Doch nun ist die Studie einmal da und mit ihr eine hitzige Debatte zwischen Patienten, Ärzten, Krankenkassen und Politikern.
Gesetzlich Versicherte schimpfen zu Recht: Unsere Gesundheit ist doch nicht weniger wert als die von Privatpatienten! Immerhin geht es um die Frage, ob man in 12 oder in 37 Tagen zur Magenspiegelung kommen darf.
Auch Ärzte schimpfen zu Recht: Die Politik zwingt uns, Unterschiede zu machen! Ein Arzt wäre dumm, am Quartalsende gesetzlich Versicherte zu behandeln, obwohl sein Honorartopf leer ist – viele tun es dennoch. Nur durch die Behandlung von Privatpatienten können viele Arztpraxen überhaupt existieren."
Lesen Sie doch den ganzen Artikel!
Mit dem Themenkreis Krankenkassen hatten wir uns hier auch schon befasst, z.B. hier.