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Leben Vegetarier länger?

abgelegt im Archiv Bewusster leben mit Bio/öko/Eso , Ernährung am 11.08.10

Leben Vegetarier länger?
© frollein2007
Erst einmal kann man festhalten: Die meisten normalen Menschen lassen ihre Zeitgenossen so leben, wie sie leben wollen. Dennoch kommt es gerade beim Thema Fleischgenuss zwischen bestimmten Parteien hin und wieder zu Diskussionen. Vielleicht haben Sie es selbst auch schon erlebt: Wenn Vegetarier einen Fleischesser bekehren wollen, ist eines ihrer Hauptargumente, dass Vegetarier länger leben würden. Stimmt das denn tatsächlich oder ist das Quatsch?

Es gibt Studien, die tatsächlich beweisen, dass Vegetarier seltener an Krebs erkranken oder Beschwerden mit Herz und Lunge haben. Allerdings hat das nicht unbedingt damit zu tun, dass sie kein Fleisch essen. Es ist schlicht und einfach erwiesen, dass Vegetarier grundsätzlich gesünder leben als Fleischesser, denn wer sich schon fleischlos ernährt, der geht auch generell eher bewusst mit seinem Körper um: verzichtet vielleicht aufs Rauchen, treibt Sport und isst auch sonst ausgewogenere Kost.

Eine solche Lebensweise bringt den Stoffwechsel in Schwung, stärkt das Herz-Kreislauf- sowie Immunsystem und regelt den Blutdruck und Blutzuckerspiegel. All das kann dazu führen, dass gesundlebende Vegetarier in der Tat länger leben als ungesundlebende Fleischesser.

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Ausschlaggebend für die Gesundheit des Babys – das Gewicht der Mutter

abgelegt im Archiv Kinder und Schwangerschaft am 05.08.10

Ausschlaggebend für die Gesundheit des Babys – das Gewicht der Mutter
© tiarescott
Bei vielen Frauen, die schwanger sind ist es so, dass sie unter den bekannten Heißhungerattacken leiden. Gewürzgurken, Schokolade und auch Eiscreme stehen bei den Damen ganz hoch im Kurs. Allerdings wurde nun durch amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, dass es sich auf die Gesundheit des eigenen Babys auswirken kann, wenn die Mutter eine sehr hohe Gewichtszunahme während der Schwangerschaft zu verzeichnen hat.

In der Analyse wurde festgestellt, dass die Frauen durchschnittlich 14 Kilo zugenommen habe, was auch kein bedenklicher Wert ist. Allerdings haben zwölf Prozent der Schwangeren mehr als zwanzig Kilogramm zugenommen, und der Anteil der Neugeborenen, die ein zu hohes Geburtsgewicht von über vier Kilogramm vorwiesen, war genauso hoch. Das Problem ist hierbei, dass Kinder, die bereits als Neugeborenes übergewichtig sind, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch im späteren Leben übergewichtig sein werden, und zwar mit allen Risiken, die ein Übergewicht mit sich bringt. Daher liegt die Gesundheit des Kindes eindeutig in den Händen der Mutter.

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Neuer HIV-Antikörper entdeckt

abgelegt im Archiv Infektionskrankheiten, Epidemien am 09.07.10

Neuer HIV-Antikörper entdeckt
© Sully Pixel
Von einem Durchbruch zu sprechen, ist im Bereich HIV / AIDS stets vermessen. Schießlich wird seit nunmehr 20 Jahren nach einem Gegenmittel gegen die tückische Immunschwäche gesucht. Erfolglos, bis jetzt, denn wie der Spiegel in seiner Internetausgabe schreibt, haben Forscher zwei Antikörper entdeckt, denen 90 Prozent der bislang bekannten HIV-Viren zum Opfer fielen.

Positiv ausgedrückt: die Antikörper haben 90 Prozent der AIDS-Viren besiegt und könnten Ausgangspunkt für die Entwicklung eines neuen Impfstoffs sein.

Geführt wurde die Studie vom National Institutes of Health (NIH) in Bethesda (US-Bundesstaat Maryland) und glaubt man dem Artikel, so könnte mit den Antikörpern auch anderen Krankheiten auf den Leib gerückt werden. Der Ansatzpunkt der neuen Antikörper ist dabei die Schwachstelle des HI-Virus, die CD4-Bindungsstelle.

Ob es wirklich zu einem Impfstoff gegen AIDS bzw. HIV kommen wird, steht derzeit noch in den Sternen. Die Chancen stehen aber wieder einmal gut und vielleicht klappt es ja dieses Mal wirklich.

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Versicherung: PKV vergleichen und profitieren

abgelegt im Archiv Informationen über , Verbraucherinformation am 25.06.10

flickr_2109163748.jpg
© José Goulão
Es sind nur drei Buchstaben doch dahinter verbergen sich jede Menge Fragen und Entscheidungen. Und teilweise ein regelrechter Glaubenskonflikt. PKV - die Private Krankenversicherung ist die Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung und stellt in vielen Fällen auch die bessere Wahl dar.

Doch ist mit der Gretchenfrage "gesetzlich" versus "privat" noch lange nicht alles entschieden. Gerade, wer sich für eine PKV interessiert, der sollte auf die Details achten. 10,5 Prozent der Deutschen sind schon privat versichert, wobei sowohl Vollversicherte als auch Teilversicherte und Zusatzversicherte mitgezählt wurden.

Eine Zusatzversicherung ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung während die Vollversicherung sämtliche gesundheitliche Risiken abdeckt. Wer sich für Letztere entscheidet, der sollte unbedingt die Preise und die Beitragsstabilität untereinander vergleichen. Hier zeigen sich ebenso große Unterschiede wie in der Frage der Leistungen, die letztlich abgedeckt sind. Ein weiterer Punkt betrifft die Frage, inwieweit Beiträge zurück erstattet werden, ob eine Eigenbeteiligung vereinbart wird oder wie hoch das Krankengeld ausfällt.

Dies sind nur einige, wenige Punkte und bei näherem Hinsehen und Vergleichen wird das Thema PKV noch komplexer. Abhilfe schaffen zum Glück Preisvergleiche im Internet, bei denen man auf einen Blick sieht, welche Versicherung überhaupt in Frage kommt und mit welchen Beiträgen zu rechnen ist. Auf dieser Basis lässt sich dann weiter ins Detail gehen und am Ende steht eine hoffentlich klare und eindeutige Entscheidung für Versicherer XY.

Eine praktische Sache und meist sehr leicht zu bedienen.

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Sommerzeit - Beerenzeit, mit Rezeptbeispiel, auch laktosefrei

abgelegt im Archiv Ernährung am 24.06.10

Diesmal wieder ein Thema der gesunden Ernährung: passend zur Sommerzeit: Beerenzeit eben!

Beerenfrüchte

Sommerzeit - Beerenzeit, mit Rezeptbeispiel, auch laktosefrei



Sie sind die Stars des Sommers - von der Sonne verwöhnt, prall voll mit Geschmack und reich an wichtigen Nährstoffen. Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Stachelbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren schmecken frisch gepflückt am besten. Dann entfaltet sich ihr unnachahmlich intensives Aroma erst richtig. Dieses Geschmackserlebnis hat natürlich seinen Preis: Beerenfrüchte sind sehr empfindlich und da sie von Hand gepflückt werden, ist die Ernte kostenintensiv und die Früchte entsprechend teuer. Wer allerdings Bücken nicht scheut, für den können die leckeren Beeren zum preiswerten Vergnügen werden, denn Walderdbeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Himbeeren und Brombeeren findet man fast überall in der freien Natur.

In der Küche werden Beerenfrüchte vielseitig verwendet. Sie schmecken zu Müsli und Eis, ergeben köstliche Desserts, passen ideal zu Pfannkuchen und Waffeln und ergeben die köstlichsten Kuchen. Natürlich schmecken sie auch mit einem Klecks Sahne oder ganz einfach so.

Brombeere
Brombeeren sind in den Monaten Juli bis September erhältlich. Man unterscheidet zwischen der aromatischeren Waldbrombeere und der größeren Kulturbrombeere. Brombeeren sind sehr empfindlich und eignen sich nicht für einen längeren Transport. Im Kühlschrank halten sie sich zwei Tage frisch. Ausgereift entfalten sie ihr bestes Aroma. Die Beeren saugen sich schnell mit Wasser voll. Deshalb sollte man Früchte aus eigenem Anbau nicht waschen und gekaufte nur kurz mit Wasser abbrausen. Brombeeren geben dem Rumtopf einen wunderbaren Geschmack. Sie schmecken roh, mit Milch oder Joghurt, als Kompott, Marmelade oder auf dem Kuchen.

100 g Brombeeren enthalten: 44 kcal (183 kJ), 1,2 g Eiweiß, 1,0 g Fett, 6,2 g Kohlenhydrate, 3,2 g Ballaststoffe

Erdbeere
Die beliebteste unter den Beerenfrüchten ist eine wahre Vitamin C-Bombe. Sie hat im Juni und Juli Saison. Ab dem Frühjahr erhält man bereits Erdbeeren, meist aus Südeuropa. Erdbeeren sind jedoch leicht verderblich. Deshalb sind Früchte aus der näheren Umgebung allen anderen vorzuziehen. Frische Stiele und Kelchblätter und noch nicht eingedrückte Früchte sind Zeichen von guter Qualität. Im Kühlschrank halten sie sich zwei Tage (schlechte vorher aussortieren). Die Beeren spült man nur kurz unter dem Wasser ab und entfernt dann erst das Grün. Erdbeeren isst man "einfach so", mit Eis oder Sahne. Man verarbeitet sie auch zu Marmelade, Kompott oder Kuchenbelag.

100 g Erdbeeren enthalten: 32 kcal (134 kJ), 0,8 g Eiweiß, 0,4 g Fett, 5,5 g Kohlenhydrate, 1,6 g Ballaststoffe, 62 mg Vitamin C

Heidelbeeren
Heidelbeeren werden vor allem zwischen Juni und September angeboten. Man unterscheidet zwischen Waldheidelbeeren und den größeren Kulturheidelbeeren. Die Früchte sind sehr druckempfindlich, nicht lange haltbar und büßen schnell an Aroma ein. Im Kühlschrank sollte man sie flach ausgebreitet nicht länger als zwei Tage liegen lassen. Heidelbeeren verliest man am besten im stehenden Wasser. Gezuckert und mit Milch oder Sahne sind sie eine Köstlichkeit. Außerdem schmecken sie hervorragend zu Waffeln, Crepes, als Kompott oder Kuchenbelag. Bäckt man die Heidelbeeren mit dem Kuchen, so erhält man ein intensiveres Aroma. Heidelbeerflecken reibt man mit Zitronensaft ein und wäscht sie anschließend mit Lauge aus.

100 g Heidelbeeren enthalten: 37 kcal (154 kJ), 0,7 g Eiweiß, 0,6 g Fett, 6,1 g Kohlenhydrate, 4,9 g Ballaststoffe, 22 mg Vitamin C, 2,7 mg Vitamin E

Himbeeren
Bei den im Handel angebotenen Himbeeren unterscheidet man zwischen den kleineren, aber aromatischeren Waldhimbeeren und Kulturhimbeeren. Angeboten werden sie von Juni bis September, meist in 500 g Schalen. Himbeeren reifen nach der Ernte nicht mehr nach. Sie sind auch sehr transportempfindlich. Es empfiehlt sich daher, die Früchte direkt vom Erzeuger zu kaufen. Im Kühlschrank halten sich die Beeren etwa zwei Tage. Himbeeren werden bei der Zubereitung möglichst nicht gewaschen, da sie sich mit Wasser voll saugen. Stattdessen schüttelt man die Beeren leicht oder braust sie kurz mit Wasser ab. Himbeeren entfalten ihr Aroma am besten, wenn man sie mit milden Säuren (Sauermilchprodukte, Ananas) mischt. Sie schmecken pur, passen hervorragend zu Eis, Milchreis und Pudding und sind als Kuchenbelag besonders beliebt.

100 g Himbeeren enthalten: 33 kcal (140 kJ), 1,3 g Eiweiß, 0,3 g Fett, 4,8 g Kohlenhydrate, 4,7 g Ballaststoffe, 25 mg Vitamin C

Rote Johannisbeere
Rote Johannisbeeren reifen zwischen Juni und August. Sie besitzen einen erfrischend säuerlichen und milderen Geschmack als die schwarzen Johannisbeeren. Beim Einkauf sollten sie fest, unverletzt und von einheitlicher Farbe sein. Im Kühlschrank halten sie sich flach ausgebreitet 1-2 Tage. Die Beeren streift man mit einer Gabel von der Rispe und wäscht sie anschließend im stehenden Wasser. Eingezuckert und mit Milch übergossen schmecken die Johannisbeeren wunderbar. Man kann sie aber auch zu Roter Grütze, Marmelade, Saft verarbeiten oder Kuchen damit belegen. Außerdem passt die rote Johannisbeere hervorragend zu Wild- und Geflügelgerichten.

100 g rote Johannisbeeren enthalten: 33 kcal (138 kJ), 1,1 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 4,89 g Kohlenhydrate, 3,5 g Ballaststoffe, 36 mg Vitamin C

Schwarze Johannisbeere
Die schwarze Johannisbeere ist die Vitamin C- reichste unter den Beerenarten. In 100 g befindet sich mehr als das Doppelte unseres Tagesbedarfes an diesem wichtigen Immunvitamin. Während der Reifezeit im Juli und August werden die säuerlichen Früchte im Handel meist in 500g Schalen angeboten. Beim Kauf sollten sie fest, unverletzt und von einheitlicher Farbe sein. Da sie nicht lange lagerfähig sind, sollten sie schnellstmöglich verbraucht werden. Im Kühlschrank halten sie sich flach ausgebreitet 1-2 Tage. Die Beeren streift man mit einer Gabel von der Rispe, wäscht sie im stehenden Wasser und verarbeitet sie anschließend zu Marmelade, Rote Grütze oder Saft. Die schwarze Johannisbeere passt auch hervorragend zu Quarkspeisen oder Pudding.

100 g schwarze Johannisbeeren enthalten: 39 kcal (164 kJ), 1,3 g Eiweiß, 0,2 g Fett, 6,1 g Kohlenhydrate, 6,8 g Ballaststoffe, 177 mg Vitamin C

Und nun das versprochene Rezeptbeispiel:

Himbeer-Aprik-Muesli-wirths.jpg



Himbeer-Aprikosen-Müsli mit Himbeershake
(für 1 Person)

Himbeer-Aprikosen-Müsli
50 g Himbeeren
2 Aprikosen
50 g Haferflocken
150 g MinusL laktosefreier Joghurt mild

Himbeeren waschen und putzen, Aprikosen vom Stein befreien und in Spalten schneiden. Haferflocken mit dem Obst in einer Schale anrichten. Joghurt
cremig rühren und über das Müsli geben.

353 kcal (1477 kJ), 19,7 g Eiweiß, 5,1 g Fett, 59,1 g Kohlenhydrate (4,9 BE)

Laktose-Intoleranz
Etwa jeder 7. Bundesbürger leidet an Laktose-Intoleranz. Die Milchzucker-Unverträglichkeit wird durch einen Mangel an Laktase hervorgerufen. Dieses Enzym ist für die Spaltung des Milchzuckers (Laktose) verantwortlich. Gelangt unverdaute Laktose in den Darm, kann sie zu Blähungen, Übelkeit und Durchfall führen. Trotzdem sollte man auf Milch und Milchprodukte als wichtige Vitamin- und Mineralstofflieferanten (v. a. Calcium) nicht verzichten.
Die Lösung: laktosefreie Milch und Milchprodukte - z. B. von MinusL - sind überall im Handel erhältlich. Weitere Infos unter: www.minusl.de

Text nach wirthsPR, beide Bilder: © Wirths PR

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